Archiv für die Kategorie „Allgemeines“
Clash of the Titans / Filmrecycling
Re|cy|c|ling das; -s, -s <engl.>: 1. Aufbereitung u. Wiederverwendung [bereits benutzter Rohstoffe, von Abfällen, Nebenprodukten].
Bilder/Trailer sagen oft mehr als tausend Worte. An der folgenden kleinen Trailerschau, kann man hervorragend auf den Punkt gebracht den Wechsel in der Filmästhetik im allgemeinen und in der Trailerkonzeption im speziellen ablesen. Zunächst der Trailer zu dem Remake von Clash of the Titans (2010).
Was sehen wir hier eigentlich? Die ‘buchstäbliche’ Übersetzung des zu Sehenden als Audiospur unter dem Original-Trailer beantwortet die Frage besser, als jedes Einstellungsprotokoll dies bewerkstelligen könnte.
Und nun der Trailer vom Original aus dem Jahr 1981. Damals ebenfalls auf der Höhe seiner Zeit, was die Tricktechnik (Stop-Motion) betrifft. Verantwortlich zeichnete dafür Ray Harryhausen, der das Verfahren perfektionierte und damit dem Zuschauer endlich das visuelle Vergnügen der tradierten Held-kämpft-gegen-Fabelwesen-und-dinosaurierähnliche-Ungetüme-Struktur schenkte.
In einem alt/neu Remix (das Alte in zeitgenössischer Montage) sieht das Ganze dann so aus.
ps. Kennt jemand noch Jason and the Argonauts? #Entwicklungsgeschichte des Kinos
Meditative Pause – Bücherobelisk in Kreuzberg
Und da sah ich ihn: Den Bücherobelisken vor Umbras Kuriositätenkabinett in Kreuzberg (so einen Satz wollte ich immer schon mal schreiben). Mit einer Höhe von etwa 2,50 Meter, gekrönt von zwei alten Schreibmaschinen, stechen aus dem schneebedeckten Bauwerk Titel wie „The Columbia Encyclopedia“, „Zur guten Stunde“ oder „Hotels zum Träumen“ hervor. In der oberen Etage wacht Marcel Reich-Ranicki, wie auch sonst, über den Bestand der holzmedialen Kultur. Wenn sich archaische Baukunst und Schriftkultur ein Stelldichein in Schneewehen liefern – ausdrucksstark und postmodern; eine Einladung zum Verweilen.
Zombie!
Für George A. Romero sind Zombiefilme mehr als die dezidiert gefilmte, bloße Zerlegung des menschlichen Körpers. Er verstand (und versteht) diese besonders in ihrer kritisch-subversiven Ausdruckskraft und verhandelt in seinen Filmen Themen wie Rassismus, Krieg oder Isolation des (post)modernen Menschen. Spätestens seit Shaun of the Dead und Zombieland ist das Genre auch massenkompatibel geworden, wobei das Komödienpotential des Zombiefilms im Vordergrund steht. Ich habe mich in den letzten Tagen mal auf die Suche nach Grafiken bzw. Illustration gemacht (ich liebe deviantART), die das Thema Zombie zur Werkgrundlage gewählt haben und dieses witzig und ausgefallen aufarbeiten. Hier die Ausbeute:












